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Hintergrundwissen

Eine Benennung ist ein grammatisch korrektes Wort oder eine Wortgruppe.

Bei Negativtermen handelt es sich um Benennungen, deren Verwendung in einem bestimmten (Firmen-)Umfeld nicht angemessen ist. Stattdessen sollen andere sprachliche Realisierung des Begriffs verwendet werden.

Bei diesen bevorzugten Benennungen handelt es sich um so genannte Vorzugsbenennungen.

Neben Negativtermen und Vorzugsbenennungen kann es Schreib- und Synonymvarianten geben, die zwar nicht bevorzugt werden, aber trotzdem erlaubt sind.

Funktionsweise

Die Terminologieprüfung ermittelt neben Negativtermen auch Schreib- und Synonymvarianten von Vorzugsbenennungen.

Inkonsistent verwendete Benennungen treten als Varianten von Vorzugsbenennungen auf, die der Sprachprüfung hinterlegt sind. Dies können z. B. Schreibvarianten ("Hybrid-Mechanismus" statt "Hybridmechanismus") oder Synonymvarianten ("Kohlendioxidausstoß" statt "Kohlendioxidemission") sein. Solche Varianten werden auf der Basis komplexer linguistischer Abstraktionsverfahren erkannt, ohne dass die Varianten selbst explizit in Ihrer firmeninternen, individuellen Terminologie geführt werden müssen. Vielmehr reicht es aus, der Sprachprüfung die entsprechenden Vorzugsbenennungen zu hinterlegen. Zum Hinterlegen der Vorzugsbenennungen benutzen Sie das Konfigurationswerkzeug Congree UMMT.

Neben echten Vorzugsbenennungen können der Sprachprüfung auch erlaubte Varianten oder Negativterme zu einer Vorzugsbenennung hinterlegt werden. Wenn die Terminologieprüfung eine unzulässige Benennung erkennt, erfolgt eine entsprechende Meldung mit Hinweis auf die jeweilige Vorzugsbenennung.

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